Kein Zölibat, nur wenig Fastentage, ein Gottesdienst kann erst anfangen, wenn zehn erwachsene Jüdinnen und Juden da sind (im orthodoxen Judentum nur zehn jüdische Männer). Die jüdische Religion sucht Gott eher in der Gemeinschaft als in der Einsamkeit. Das Judentum ist eine lebensbejahende Religion. Mit der hebräischen Bibel, die die Juden als Tanach bezeichnen und Christen als Altes Testament, bezieht sich das Judentum auf einen ähnlichen Textcorpus wie das Christentum. Allerdings machen beide Religionen aus der gleichen Grundlage etwas völlig anderes.
Gerald Beyrodt, 56, ist Religionsredakteur bei einem großen öffentlich-rechtlichen Sender und Mitglied einer jüdischen Gemeinde. Auf seinem Blog alleswiedergut.blog macht er sich Gedanken zu deutsch-jüdischen Skurrilitäten. Studiert hat er in jüngeren Jahren auch Religionswissenschaft und verschiedenen Literaturwissenschaften (Magister).
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Ein Kaffeehausgespräch in Kooperation mit Sinn Sucher e.V.