Die Kar- und Ostertage gehören zur Mitte des Glaubens. Doch ihre Texte und Liturgie sind trotz scheinbarer Vertrautheit oft sperrig oder mindestens nicht aus sich heraus verständlich. Die Impulse in der Fastenzeit 2026 wollen dazu neue Zugänge eröffnen. Ein erster Impuls öffnet den Blick auf die biblischen Texte. Ein zweiter führt in die besondere Form der Liturgie ein.
Die Symbolik der Liturgie der Kar- und Ostertage
Mit dem Palmsonntag beginnt die Heilige Woche, die ihren liturgischen Abschluss am Ostersonntag findet. Die vielen Zeichen und Symbole innerhalb der liturgischen Feierlichkeiten sollen das Paschamysterium auf tiefgründige Weise hervorheben und den Kern des christlichen Glaubens in den Vordergrund stellen. Besonders die Feier des Sacrum Triduum, die als eine einzige liturgische Einheit gedacht ist, wird von einer Symbolik geprägt, die Leiden, Tod und Auferstehung Jesu in den Fokus rückt.
Marco Xu ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Liturgiewissenschaft der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster.
In Kooperation mit dem Katholikenrat Solingen.