Gesellschaftliche Grenzen und Vorstellungen von Zugehörigkeit verändern sich mit den politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Die Gäste des Abends haben diese Entwicklungen auf unterschiedliche Weise erlebt und begleitet – in Fragen von Migration und Integration, im kirchlichen Leben sowie im Umgang mit psychischen Erkrankungen. Ihre Erfahrungen reichen von Zeiten geringer Unterstützung und großer Vorbehalte bis hin zu Phasen wachsender Offenheit und neuer Anerkennung. Wie verändern sich Akzeptanz, Teilhabe und Unterstützung im Laufe der Zeit? Welche Folgen haben solche Grenzverschiebungen für die Betroffenen und für das gesellschaftliche Miteinander? Aus ihren persönlichen und beruflichen Perspektiven berichten die Referierenden von Erfahrungen im Wandel und laden zum Gespräch über Zugehörigkeit, Anerkennung und Toleranz ein.
Das Podium besteht aus Erden Ankay-Nachtwein, Vorsitzende des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration, Dr. Georg Henkel, Theologe, einer Person aus der Stiftung Tannenhof und David Becher, Vorsitzender des Wuppertaler Fördervereins Utopiastadt (Moderation).
Die Lüttringhauser Gespräche finden in Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde Lüttringhausen, der Katholischen Pfarrgemeinde St. Bonaventura und Heilig Kreuz sowie der Evangelischen Kirchengemeinde bei der Stiftung Tannenhof statt und werden von der Ökumenischen Initiative Lüttringhausen e.V. unterstützt.