Im Rahmen der Ausstellung »Der Mensch im Bild« referiert Rainer Schmücker über das Leben und das künstlerische Werk von Willi Dirx (1917–2002). Dirx, der schon als Kind von seinem Vater die Kunst als Metier empfohlen bekam, begann schon vor seinem Abitur mit ersten Arbeiten. Die Studienzeit des Linol- und Holzschneiders fiel in die Zeit des Nationalsozialismus. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges musste der friedliebende Künstler seine Studien unterbrechen. Hass und Gewalt waren Dirx zeitlebens fremd – er erlebte aber selbst die Leiden der Menschen im Krieg. Beides sind Motive, die sich wie ein roter Faden durch Dirx' Arbeiten ziehen. Nach Kriegsende zog es ihn mit seiner Frau nach Wuppertal, wo er bis zu seinem Lebensende wirkte.
In Kooperation mit der Stiftung SEELSORGE Wuppertal