Wie beeinflusst soziale Unsicherheit das politische Verhalten? In der Podiumsdiskussion wird der WSI-Report 2024 »Ungleiche Teilhabe: Marginalisierte Arme – Verunsicherte Mitte« vorgestellt, der zeigt, wie finanzielle Sorgen das Vertrauen in Politik und Institutionen schwächen. Besonders Menschen mit geringem Einkommen beteiligen sich seltener politisch und fühlen sich nicht mehr vertreten.
Die Soziologin Dr. Dorothee Spannagel, Mitherausgeberin des Berichts, diskutiert mit Prof. Detlef Sack (Universität Wuppertal) über die psychologischen Folgen sozialer Unsicherheit, politische Entfremdung und Wege zu mehr Teilhabe. Die Veranstaltung lädt dazu ein, mit Akteur*innen aus Politik, Wissenschaft und der Stadtgesellschaft ins Gespräch zu kommen und über Lösungen für die drängenden sozialen und politischen Herausforderungen nachzudenken.
Dr. Dorothee Spannagel ist seit 2014 Referatsleiterin für Verteilungsanalyse und Verteilungspolitik am Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung in Düsseldorf. Sie ist Mitglied des Wissenschaftlichen Gutachtergremiums zum Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung.
Prof. Dr. Detlef Sack lehrt Politikwissenschaft an der Bergischen Universität Wuppertal. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Themen Demokratietheorie und Regierungssystemforschung.
In Kooperation mit der KAB, der Thomas-Morus-Akademie Bensberg und dem Caritasverband Wuppertal/Solingen e.V. im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum Thema »Armut in Deutschland«