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Hasenberger Gespräche Das Ergebnis nach über einem Jahr Trump 2.0: Sicherheitspolitische Auswirkungen auf Deutschland und Europa

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Hasenberger Gespräche

Seit Donald J. Trump am 20. Januar 2025 seine zweite Amtszeit angetreten hat, werden Deutschland und Europa immer wieder aufs Neue herausgefordert und kleingehalten von einem US-Präsidenten, der immer stärker auf das Leitprinzip „America first“ pocht. Damit sät er gleichzeitig den Spaltpilz für die transatlantischen (Sicherheits-)Beziehungen. Starke Unterstützer findet er dabei in seiner eigenen Regierung, aber auch jenseits dieser in Moskau und Peking: Sowohl Kremlchef Putin als auch Chinas Staatschef Xi Jinping profitieren beide auf unterschiedliche Art und Weise von Trumps gefährlichem Schlingerkurs in dessen Ukraine- und Asienpolitik. Dies birgt Risiken für das Verhältnis zu Kiew, zu den europäischen Hauptstädten, zu Tokio und zu Seoul, die zunehmend Zweifel an „Trumps Amerika“ haben, was die Zuverlässigkeit der Bündnisbeziehungen betrifft. Moskau und Peking kämen mit Schützenhilfe von Donald Trump ihrem wichtigsten strategischen Ziel näher, einen Keil zwischen den USA und „EU-Europa“ sowie zwischen den USA und Japan und Südkorea zu treiben. Das verstärkt den Druck auf die deutsche und europäische Seite, aber auch auf die japanische und südkoreanische Seite, neue Bündnisse einzugehen. US-Präsident Trumps Unberechenbarkeit und Wankelmut erfordern von den bisherigen Bündnispartnern Amerikas ein Mindestmaß an strategischer Flexibilität. Möglicherweise sollte EU-Europa stärker auf Japan und Südkorea zugehen und damit die Option für eine neue Allianz ernsthaft in Betracht ziehen. Fest steht schon jetzt: Verlässlichkeit der USA unter Trump 2.0 wird es dauerhaft nicht geben, wie dies im Übrigen auch die National Security Strategy (NSS 2025) unmissverständlich widerspiegelt.

Dr. phil. Sascha Arnautović, geboren 1972, wohnhaft in der Schlossstadt Brühl im Rheinland, ist Politikwissenschaftler mit Schwerpunkt sozialwissenschaftliche USA-Forschung. Ferner ist er selbstständiger Unternehmer, freier Referent und Lehrbeauftragter. Ehrenamtlich engagiert er sich u. a. als Leiter der Sektion Köln/Rhein-Erft-Kreis/Euskirchen bei der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e. V. (GSP). Seine eigene Website (mit weitergehenden Informationen zu seiner Person und seinem Gewerbe) ist abrufbar unter folgendem Link: https://www.cs-arnautovic.de.


Die »Hasenberger Gespräche« sind eine gemeinsame Initiative der katholischen und evangelischen Kirchen vor Ort zusammen mit dem Katholischen Bildungswerk Wuppertal/Solingen/Remscheid.

Mo. 04.05.2026, 19.30 - 21.45 Uhr
Referent/in
Dr. phil. Sascha Arnautović
Ort
Ev. Gemeindehaus, Remscheid, Hardtstraße 14, 42897 Remscheid
Gebühr
gebührenfrei
Kursnummer
2614520001
Anmeldung
nicht erforderlich