Mein Heimweh heißt Savigny-Platz
Heike Baller ist Germanistin und Historikerin,
die Lesungen rund um interessante Autorinnen
und Autoren anbietet. Ein Schwerpunkt liegt
dabei auf der Lyrik, sei es nun »Neue Sachlichkeit
« oder Barocklyrik. Ihr Blog »Kölner Leselust
« hat deshalb eine eigene Rubrik: »Hauptsache
Lyrik«. In ihrem Vortrag zu Mascha
Kaléko schildert Heike Baller das Leben der
Dichterin und lässt sie mit ihren Gedichten
immer wieder selbst zu Wort kommen.
»Mein Heimweh heißt Savigny-Platz« hat
Mascha Kaléko geschrieben. Nachdem die
Nazis sie aus ihrer Heimat Berlin vertrieben
hatten, ist Mascha Kaléko mit ihrer Familie erst
in die USA und später nach Israel gezogen –
doch Berlin war ihre Heimwehstadt. Sie war die
erfolgreichster Lyrikerin der Neuen Sachlichkeit,
konnte nach dem Krieg vorübergehend
wieder an ihre Erfolge anknüpfen. Das Leben
hat es nicht immer gut mit ihr gemeint – sie
machte Gedichte daraus. Ihr Ton war »kess,
gepaart mit Melancholie« und seit Jahrzehnten
gehört ihr Werk wieder zu den Bestsellern auf
dem Lyrikmarkt.
Eine Kooperation mit der Öffentlichen Bücherei
Bücherbrücke Meckenheim/ Alfter