In einer schwierigen Lebenssituation mit einer gehandicapten Person an der Seite (z.B. vergesslichen, dementiell veränderten …), entstehen Konflikte, Missverständnisse, Altes „kommt wieder hoch“.
Unter solchen Gegebenheiten ist es hilfreich, nach den Gefühlen des Gegenübers zu fragen, sie ernst zu nehmen und die sie verursachenden Bedürfnisse zu klären, z.B.: „Du bist traurig (Gefühl), weil du Schutz (Bedürfnis) brauchst? Was könnte dir helfen? Soll ich bei dir sein?“ Ebenso spielen aber auch die eigenen Gefühle und Bedürfnisse in diesen Situationen eine Rolle, um jemanden gut begleiten zu können.
An diesem Fortbildungstag wird die Wahrnehmung für die eigenen Gefühle und Bedürfnisse und für die der unterstützungsbedürftigen Person gefördert. Diese Wahrnehmung ist der erste Schritte zu Klärung von Konflikten und gegebenenfalls auch zum Aufbau von persönlichen Hilfen oder gar Netzwerken.
Die Teilnahme an dieser Veranstaltung erbringt den Fortbildungsnachweis für Alltagshelfer gemäß AnFöVo (2016, §8 Abs.6) zur Unterstützung im Alltag und Förderung der Weiterentwicklung der Versorgungsstruktur in Nordrhein-Westfalen.