Vor 100 Jahren wurde Köln zu einem Zentrum der modernen kirchlichen Kunst in Deutschland. Ausgangspunkt hierfür war die Eingliederung des Instituts für religiöse Kunst in die neu aufgestellten Kölner Werkschulen im Jahr 1926.
Namhafte Künstler wie Dominikus Böhm (Architektur), Ferdinand Nigg (Textilkunst), Jan Thorn Prikker (Malerei und Glasmalerei), Ernst Riegel (Goldschmiedekunst) und Hans Wissel (Bildhauerei) prägten die Anfänge. Das Ziel bestand in der Förderung des modernen Kirchenbaus und der Innenausstattung, wodurch die kirchliche Kunst einen besonderen Stellenwert und eine herausragende Bedeutung innerhalb der Kölner Werkschulen erhielt. Durch aktive Akquise von Aufträgen konnten zahlreiche Projekte umgesetzt werden.
Im Rahmen unserer Vortragsreihe werden wir diese Entwicklung nachzeichnen und die besondere Qualität in den verschiedenen Kunstgattungen vorstellen.