Die Basilika St. Gereon gehört mit zu den ältesten Kirchen in Deutschland und ist eine der zwölf romanischen Kirchen in Köln. Die Kirche ist berühmt für ihre zehneckige Kuppel, einer der größten Kuppelkonstruktion nördlich der Alpen. Der erste Kirchenbau an der Stelle der heutigen Basilika St. Gereon wurde um 350 auf einem alten Gräberfeld errichtet. Die Gründung der Kirche ist mit der sogenannten Gereonslegende verbunden. Die Legenden um den heiligen Gereon erzählen von der frühen Zeit des Christentums und der Christenverfolgung im Römischen Reich. Gereon war römischer Offizier, der zusammen mit 318 Legionären für seinen christlichen Glauben starb.
Der im zweiten Weltkrieg stark zerstörte spätstaufische Kuppelbau war lange Zeit einsturzgefährdet und wurde erst 1984 wieder voll saniert der Öffentlichkeit und dem Clerum zugänglich gemacht. In der Kuppel kann man die wunderschönen Fenster von Georg Meistermann bewundern.
Es sind viele Kunstwerke erhalten: Die „Blutsäule“nördlich des Eingangs zum Dekagon, Freskomalerei in der Taufkapelle oder auch die Pietakapelle mit rekonstruierter Ausmalung. –
Treffpunkt: Eingang zur Kirche /bzw.Platz vor der Kirche, nächste Haltestelle : Christophstrasse, Linie 12, 15
Leitung: Karin Hammer (02234/72594), Elisabeth Wiedenhöfer-Nüsser
Teilnahmegebühr 15,00 Euro, max TN 25