Referent: Markus Juraschek-Eckstein
Die 1958 geweihte Kirche im Stadtgarten zählt zu den Klassikern des deutschen katholischen Nachkriegskirchenbaus. Jahre vor der Liturgiereform des Zweiten Vaticanums und deshalb mit höchster Erlaubnis aus Rom wurde hier die Messfeier versus populum praktiziert. Architekt Hans Schilling hatte, allein um dies baulich zu ermöglichen, hier in neuartiger Weise den Zentral- mit dem Richtungsbau vereinigt. Kennzeichnend für Schillings Schaffen (z.B. Maternushaus) ist weniger eine ihm eigene „Handschrift“, denn eine stets unaufgeregte, angenehm bedachte, doch nicht mit Gefälligkeit liebäugelnde Bauart. Diese Charakteristika machten auch den Menschen Hans Schilling aus.
Treffpunkt: 9.45 Uhr vor der Kirche: Gilbachstr. 25, 50672 Köln,
Teilnehmergebühr: € 15,--
max. 30 Personen
Leitung: Michaela Kamp (0221/24 47 92 AB) und Rita Schaak