Das musikalisches Programm „Jüdische Cellisten“ untersucht die Rolle jüdischer Herkunft in der Geschichte berühmter Cellisten vom Barock bis nach dem Zweiten Weltkrieg. Ziel ist es, anhand ausgewählter Werke einen Überblick über bedeutende Cellisten mit jüdischen Wurzeln zu geben. Dabei zeigt sich, dass es eine eigenständige jüdische Musiktradition erst nach dem Zweiten Weltkrieg gibt. Zuvor orientierten sich Komponisten und Musiker stark an gesellschaftlichen Erwartungen und passten sich stilistisch an. Viele waren gezwungen, ihre Herkunft zu verschweigen, um Karriere machen zu können. In der Zwischenkriegszeit mussten zahlreiche Cellisten Europa verlassen, um der Verfolgung durch den Nationalsozialismus zu entgehen. Es wird über jeder Cellist kurz Moderiert und einen Stück im Zusammenhang gespielt. Es werden unter anderem Werke von M. Bruch, J. Haydn, R. Schumann, J. Offenbach, D. Popper, G. Cassadó und W.A Mozart interpretiert.
Eine Kooperation von Katholisches Bildungswerk Köln, Synagogengemeinde und Kölnische Gesellschaft für jüdisch-christliche Zusammenarbeit
Eintritt: 8 €