Etwa 48.000 Menschen sind in Deutschland obdachlos – hinzu kommt eine große Zahl an Wohnungslosen. Das Leben ohne festen Wohnsitz ist hart. 60% bis 80% der Betroffenen sind süchtig und / oder psychisch krank. Die „Stadtbilddebatte" hat das Thema Obdachlosigkeit sehr pointiert und verkürzt in den Fokus genommen; die Ursachen und Probleme sind vielschichtig.
Andreas Sellner berichtet über das soziale Spannungsfeld der Obdachlosigkeit und die Unterstützungsangebote von Kirche und Caritas, von der Überlebenshilfe bis hin zu Maßnahmen, die die Betroffenen wieder Stabilität für ihr Leben gewinnen lassen.
Andreas Sellner arbeitete in der Kölner Obdachlosen- und Wohnungslosenhilfe und anschließend 35 Jahre als Abteilungsleiter der Gefährdetenhilfe beim Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln. Er war in vielen Gremien auf Landes- und Bundesebene als Lobbyist gegenüber Politik, Gesellschaft und Kirche für diese Menschen und die Gefährdetenhilfe eingebunden.
Veranstalter: Basilika St. Aposteln am Neumarkt, Katholisch in Köln-Mitte, Katholisches Bildungswerk Köln und Deutscher Verein vom Heiligen Lande