Die Kirche St. Cäcilien in der Nähe des Kölner Neumarkts gehört zu den 12 großen romanischen Altstadtkirchen.
Bis 1475 war sie Zentrum eines vornehmen Damenstiftes und danach für rund 400 Jahre Klosterkirche.
Nach der französischen Revolution war St. Cäcilien gut 150 Jahre Krankenhauskirche und gehörte zum Bürgerspital, dem ersten öffentlichen Krankenhaus von Köln. Kirche und Bürgerspital wurden im Zweiten Weltkrieg
stark zerstört. Karl Band baute das Kirchengebäude in den 1950er Jahren im romanischen Stil wieder auf. Seit 1956 beherbergt die Cäcilienkirche das
Museum Schnütgen mit seiner kostbaren Sammlung.
Das Spektrum der Ausstellung reicht von Holz- und Steinskulpturen über kostbare Goldschmiedekunst und Glasmalerei bis hin zu seltenen Elfenbeinen und Textilien. Vor kurzem ist die Dauerausstellung des Museums neu und benutzerfreundlich geordnet worden. Derzeit werden zwei Leihgabenkonvolute im Haus präsentiert.
Zum einen – als Leihgabe der Benediktinerabtei Maria Laach – Skulpturen aus der Werkstatt des berühmten Samsonmeisters (inklusive der namengebenden Figur). Diese Werkstatt war am Anfang des 13. Jahrhunderts im Rheinland tätig. Darüber hinaus werden für ein Jahr unter dem Titel: „Licht in dunklen Zeiten“ mittelalterliche Glasmalereien aus dem Khanenko-Museum in Kiew im Glasmalereiraum des Museum Schnütgen gezeigt.
Treffpunkt: Foyer Kulturquartier am Neumarkt, Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln
Kosten: 10 Euro zzgl. Eintritt ins Museum (Gruppen ab 10 Personen 3,50 Euro p.P.)
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BW / Kultur / Kunst / Die romanische Kirche St. Cäcilien und das Museum Schnütgen