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DOMFORUM - das Thema Ist der Tod das Ende? Gründe für eine christliche Hoffnung

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DOMFORUM - das Thema Ist der Tod das Ende?

Der Tod ist allgegenwärtig – ob wir es wollen oder nicht. Folglich gehört es zur menschlichen Lebensaufgabe, mit der Anwesenheit des Todes im Leben umzugehen. Welche Formen des Umgangs mit Tod, Verlust und Trauer gibt es heute und welche gelingen?

Auch christliche Traditionen bietet Ressourcen für die Bezugnahme auf den Tod und zur Verlustverarbeitung, insbesondere durch die Hoffnung auf Auferstehung.

Diese Hoffnung ist nicht nur auf individuelle Erlösung beschränkt, sondern erinnert auch an die Frage nach endgültiger Gerechtigkeit angesichts des Leids der Geschichte. Sie ist politisch motiviert und engagiert sich für universelle Gerechtigkeit, nicht für individuelle Unsterblichkeit.

Im Gegensatz dazu stehen transhumanistische Technologien, die Unsterblichkeit durch KI versprechen, aber das faktische Ende eines Lebens negieren und Fragen nach Gerechtigkeit ausblenden.

In der Veranstaltung wird die christliche Auferstehungshoffnung im Spannungsfeld von Erinnern und Vergessen reflektiert, sowie Formen der Erinnerungs- und Trauerarbeit aufgezeigt. Die Erfahrung der Endlichkeit kann uns vom Optimierungswahn befreien und uns zum Engagement für Humanität und Gerechtigkeit aufrufen.

Di. 16.03.2027, 19.30 - 21.45 Uhr
Referent/in
Dr. Fana Schiefen
Ort
DOMFORUM, Domkloster 3, 50667 Köln
Gebühr
gebührenfrei
Kursnummer
2711730006
Anmeldung
nicht erforderlich