Lebenslinien der Hoffnung
Gespräch und Lesung mit der Künstlerin Mahbuba Maqsoodi
Mahbuba Maqsoodi blickt auf einen wechselvollen Lebensweg zurück, der sie und ihren Mann von ihrem Geburtsort Herat in Afghanistan über St. Petersburg schließlich nach Deutschland führte. Diesen Weg hat sie auch in ihrem Buch, „Der Tropfen weiß nichts vom Meer“ in Kurzgeschichten beschrieben. Ihr künstlerischer Weg als Malerin begann schon in Ihrer Schulzeit. 2018 wurde sie in einem geschlossenen Wettbewerb zusammen mit Gerhard Richter ausgewählt, die Künstlerfenster des Benediktinerklosters St. Mauritius in Tholey / Saarland zu gestalten. Es gilt als eines der größten und kunsthistorisch bedeutendsten aktuellen Glasmalereiprojekte.
Neben Ihrem künstlerischen Schaffen engagiert sich Maqsoodi in Ihrer Wahlheimat München für die Rechte der Frauen, insbesondere um Geflüchteten und deren Familien soziale Teilhabe, gesellschaftliche und kulturelle Integration zu ermöglichen.