Der Rechtspopulismus und -extremismus entwickel sich zunehmend zu einer Bedrohung für die Religions- und Weltanschauungsfreiheit: Sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene versuchen rechtspopulistische und -extremistische Akteure, das Thema Religionsfreiheit für sich zu vereinnahmen. Dabei verzerren sie das Konzept des Freiheitsrechts und lösen es aus dem Kontext des Menschenrechtsansatzes. Letztlich dient diese Umdeutung der Religionsfreiheit der eigenen menschenfeindlichen politischen Agenda - mit fatalen Folgen für den Einsatz für Religionsfreiheit weltweit. In der Veranstaltung werden typische Muster und Narrative dieser Vereinnahmung beleuchtet, das Fallbeispiel der AfD herangezogen und Lösungsansätze diskutiert, um Versuchen populistischer Vereinnahmung entgegenzuwirken.
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BW / Gesellschaft / DOMFORUM - das Thema
Umdeutung und Vereinnahmung der Religionsfreiheit durch Rechtsaußen