Vor 116 Jahren wurde Hilde Domin in Köln, Riehler Straße, geboren. Ihr Vater war Staatsanwalt und beim nahen gelegenen Oberlandesgericht in Köln beschäftigt. Sie selbst studierte Jura, Wirtschaftswissenschaften, Soziologie und Philosophie.
1932 sieht die Jüdin die NS-Machtergreifung voraus. Sie wandert aus: Rom,
England, dann die Dominikanische Republik.
Erst nach dem Tod ihrer Mutter im Jahr 1951 begann sie selbst Gedichte zu schreiben. Der Name Domin soll an das Exil in Santo Domingo erinnern, wo ihr Dichterleben anfing.
Ihre Poesie ist geprägt vom unerschütterlichen Glauben an die Menschheit, an den Frieden und an die Gerechtigkeit; der Verlust ihrer Heimat ist oft in ihren Gedichten wiederzuerkennen.
Ihr erster Gedichtband erscheint unter dem Titel „Nur eine Rose als Stütze“.
Herr Leitner wird in einem Stadtrundgang durch „ihr Viertel“, das Agnesviertel und den Rosengarten ihr Leben wieder lebendig machen.
Auf dem Dach des Fort X befindet sich der traumhaft schöne Rosengarten der Stadt Köln und macht diesen zu einem ruhigen, idyllischen sowie romantischen Ort - es ist ein verborgenes Kleinod. Der gesamte Park wurde 2008 in Hilde-Domin-Park umbenannt. Damit wurde einer berühmten Tochter des Agnesviertels, der Lyrikerin Hilde Domin, ein würdevolles Denkmal gesetzt. Sie hat viele Auszeichnungen und Preise erhalten.
1961 kehrt sie nach Deutschland zurück und lebte seitdem in Heidelberg. Sie starb am 22.02.2006.
Wir werden diesen herrlichen Park, hoffentlich bei schönem Wetter und blühenden Rosen, genießen. Herr Leitner wird uns ausgesuchte Gedichte vorlesen. Vielleicht haben Sie ebenfalls ein Lieblingsgedicht?
Treffpunkt: 13.45 Uhr vor der Agneskirche, wir gehen gemeinsam zum Fort.
Teilnehmerzahl: max. 25 Personen
Kosten: 15,00 Euro
Haltestelle Ebertplatz: Linie 12, 15, 16, 18; Buslinie 127, 140
Leitung: Karin Hammer (02234/72594), Elisabeth Wiedenhöfer-Nüsser