Romanik in Bonn: Das Bonner Münster
Referent: Markus Juraschek – Eckstein
Das Bonner Münster gehört zu den bedeutendsten Bauten der Romanik im Rheinland.
Errichtet über einem Grabbau des 3. Jahrhunderts ist es auch eine der allerältesten christlichen Kultstätten der Region. Der heutige Bau wird wesentlich durch den unter Probst Gerhard von Are errichteten Chorbau bestimmt. Dessen Weihe fand 1153 statt. Die zwei Jahre zuvor begonnene Choranlage von St. Gereon in Köln sieht nun der Bonner Kirche sehr ähnlich; beide Bauwerke entstanden in direkter Konkurrenz zueinander. Denn der Bonner und der Kölner Probst rangen mit ihren Bauprojekten um den ersten Platz in der Kölner Kirchenhierarchie nächst dem Erzbischof. Probst Gerhard von Are strebte sogar das Kölner Erzamt an. Vergeblich! Dieses Rennen gewann seinerzeit der 1151 zum Kölner Erzbischof erhobene Graf Arnold von Wied - Finanzier und damit Bauherr der Chorbauten von St. Gereon und Groß St. Martin in Köln sowie der Doppelkirche in Schwarzrheindorf.
Treffpunkt: 9:45 Uhr Münsterplatz, 53111 Bonn, Haupteingang
zu erreichen: Linien 16 und 18 sowie RE 5/48 Richtung Koblenz/Mehlem
bis Haltestelle Bonn Hbf.
Leitung: Michaela Kamp (0221/24 47 92)
Begleitung: Rita Schaak
Teilnehmergebühr: 15,00 €
max. 25 Personen