St. Kunibert – die Jüngste der zwölf Romanischen Kirchen Kölns Referent: Markus Juraschek - Eckstein
Sie ist zwar die jüngste der romanischen Kirchen Kölns. Vielleicht aber steht St. Kunibert an der ältesten überbrachten kultischen Stätte innerhalb des Stadtgebiets. Der unter dem Chorbau verborgene Kunibertspütz birgt Rätsel. Befand sich an seiner Stelle ein vorgeschichtliches Druidenheiligtum? Aus welcher Zeit stammt die Brunnenanlage? Und warum war der Pütz noch im 20. Jahrhundert nur von außen zugänglich, dem Klerus der ehemaligen Stiftskirche aber zu allen Zeiten verschlossen? Außer diesen Rätselhaftigkeiten weist St. Kunibert die am umfangreichsten erhaltene romanische Chorausstattung Kölns auf. Die rund 800 Jahre alten Fenster zählen zu den bedeutendsten romanischen Zyklen Deutschlands. Anhand ihrer und der mittelalterlichen Wandmalereien lassen sich 50 Jahre Stilentwicklung vom spätromanischen Muldenfaltenstil bis zum vorgotischen Zackenstil verfolgen.
Treffpunkt: 9:45 Uhr vor der Kirche, Kunibertsklostergasse 2, 50668 Köln
zu erreichen: alle Linien bis Haltestelle Breslauer Platz oder Ebertplatz, dann Fußweg
Leitung: Michaela Kamp (0221/24 47 92)
Begleitung: Rita Schaak
Teilnehmergebühr: 15,00 €
max. 20 Personen