Stadtteilspaziergang durch Köln – Rodenkirchen
Referent: Markus Juraschek - Eckstein
Sollten Sie mit der Straßenbahn nach Rodenkirchen kommen, dann befinden Sie sich auf gutem Gleis. Die Trasse, auf der heute die KVB verkehrt, wurde seit 1906 von einer der ältesten elektrischen Personenbahnen Deutschlands befahren: der Köln-Bonner Rheinuferbahn. In der Höhe Ihres Ausstiegspunktes „Heinrich-Lübke-Ufer“ zweigte sie rechts via Sürth und Godorf Richtung Bonn ab. Links fuhr seit 1902 die Uferbahn-Linie 14 entlang der Rodenkirchener Hauptstraße. Sie war die elektrische Nachfolgerin einer schon seit 1879 für zwanzig bis dreißig Personen betriebenen, 1-PS-starken Pferdebahn. Bis ins 19. Jahrhundert zählten Landwirtschaft, Weinbau oder Fischfang zu den Haupterwerbszweigen Rodenkirchens. Spätestens ab 1893, als das Dorf Verwaltungssitz der Gemeinde Rondorf wurde, erfuhr es einen radikalen, städtischen Wandel. Wege und Wegeführungen erzählen davon. Rhein und Leinpfad, Auto- und Schienenbahn, Friedensstraße, Auenweg und Hauptstraßeführen durch Rodenkirchen, wie es früher war und heute ist.
(2 km Fußweg)
Treffpunkt: 9:45 Uhr an der Haltestelle Rodenkirchen Bhf.
Endpunkt: Neu St. Maternus, Hauptstraße, Rodenkirchen
zu erreichen: Linie 16 bis Haltestelle Rodenkirchen Bhf.
Leitung: Michaela Kamp (0221/24 47 92)
Begleitung: Rita Schaak
Teilnehmergebühr: 15,00 €
max. 25 Personen