„Die dicke Kirche“: Groß St. Martin
Referent: Markus Juraschek - Eckstein
Diesen liebevollen Namen gab Hanns Dieter Hüsch der romanischen Kirche im Kölner Martinsviertel. Groß St. Martin, erbaut über den Resten römischer Speicherhallen des 2. Jahrhunderts, die wiederum Nachfolgerinnen einer antiken Sportanlage des 1. Jahrhunderts waren, begleitet uns durch 2.000 Jahre Kölner Stadtgeschichte. Die preisgekrönte Umgebungsbebauung des Büros Schürmann Architekten, innerhalb derer Hüsch eine Wohnung sein Eigen nannte, zeichnet die mittelalterliche, zur Zeit der Säkularisation untergegangene mittelalterliche Klosteranlage nach. Die umfassend nach dem Zweiten Weltkrieg wiederhergestellte Kirche ist ein jeden Besucher imponierendes Bauwerk, das in einzigartiger Weise den eher ostkirchlich anzusiedelnden Zentralraumgedanken mit frühgotischen Raumproportionen der Normandie zu einer dann geradezu als klassisch zu bezeichnenden Einheitlichkeit kölnisch-rheinischer Romanik zusammenbringt.
Treffpunkt: 9:45 Uhr vor der Kirche An Groß St. Martin, 50667 Köln
zu erreichen: alle Linien bis Haltestelle Heumarkt, dann Fußweg
Leitung: Michaela Kamp (0221/24 47 92)
Begleitung: Rita Schaak
Teilnehmergebühr: 15,00 €
max. 25 Personen