Die Zollstock-Gespräche nehmen dankbar eine Führung des Kölner Frauengeschichtsvereins auf: Verborgene Frauengeschichte in Zollstock.
Auf unserem Spaziergang begegnen wir Spuren ehemaliger ukrainischer Zwangsarbeiterinnen, konträren Erinnerungen an das Leben im Hochbunker und einer Frau aus dem NS-Widerstand. Es geht um die Entwicklung der "weiblichen" Wohlfahrtspflege zur Sozialarbeit und um eine Bauhaussiedlung, in der 1930 ein "Berufsfrauenhaus" realisiert wurde. Wir hören von einer Lokalpolitikerin und einer großen Persönlichkeit der "alten" Frauenbewegung.
Die Fotos zeigen Else Falk, die bis zu ihrer Emigration 1939 zahlreiche soziale und (Frauen-) politische Projekte in Köln anregte und voranbrachte. Z.B. wurde 1930 auf ihre Initiative hin ein Wohnheim für berufstätige Frauen in der Bornheimer Straße errichtet.
Anmeldung beim Pastoralbüro Am Südkreuz: service@am-suedkreuz-koeln.de; 0221 - 38 34 00; Hürther Str. 4, 50969 Köln-Zollstock. Nach erfolgter Anmeldung wird der Treffpunkt mitgeteilt. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Referentin: Ina Hoerner, Publizistin