Susanne Rafiola: „Was uns bewegt – zwischen Gefühl und Farbe“
In diesem Teil der Ausstellung sehen wir Gemälde von Frauen, die darin thematisch alles zum Ausdruck bringen, was sie innerlich bewegt: Wohnungsnot, Flucht, Krieg im Herkunftsland, Rassismuserfahrungen.
Mithilfe ihrer künstlerischen Arbeit machen sie die Themen und Hürden ihres Lebens nicht nur sichtbar, sondern sie erleben sich als Künstlerinnen auch selbstbewusst und wieder aktiv. Die Kreativität gibt das Gefühl der Wertigkeit und der Kontrolle über das eigene Leben zurück, stärkt vielleicht auch die Kraft, Veränderungen aktiv anzugehen.
Kunst als Medium und Katalysator ist in der Kunstgeschichte weit verbreitet. Das Besondere an In den vorliegenden Arbeiten dieser Künstlerinnen liegt darüber hinaus in ihrer jeweilig kulturell geformten Sehschule mit einer Vielfalt an Farben und Formen. Technisch sehen wir Aquarell und Acrylmalerei, sowie ausgewählte Analogfotos von Frauen.
Alo Renard: Die Welt im Widerspruch – 30 Jahre Gegenwart
Der andere Teil der Ausstellung präsentiert eine Auswahl an Arbeiten eines Künstlers, der uns durch seinen Kreuzweg bekannt ist: Alo Renard.
Hier zeigt der Künstler ein Spektrum an Arbeiten, die seine Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitischen Fragen beinhaltet. Die mediale Beeinflussung von uns Menschen findet hier ebenso kritisch ihren Ausdruck, wie die Gegenüberstellung von Politik und Gesellschaft. Aber auch die sich zunehmende Bedrohung unseres Lebens durch den Klimawandel findet ihren Eingang in die künstlerische Bearbeitung.
Prägnant und konzeptionell führt uns Alo Renard durch die vergangenen drei Jahrzehnte seines Lebens, die nicht einfach Geschichte sind, sondern unsere Gegenwart geprägt haben. Es geht um Beobachtungen und Veränderungen in einer künstlerischen Perspektive auf die Welt.
Wir sehen Bilder, Installationen und Objekte.