„Mein Heimweh heißt Savigny-Platz“ hat sie geschrieben. Nachdem die Nazis sie aus ihrer Heimat Berlin vertrieben hatten, ist Mascha Kaléko mit ihrer Familie erst in die USA und später nach Israel gezogen – doch Berlin war ihre Heimwehstadt. Sie war die erfolgreichster Lyrikerin der Neuen Sachlichkeit, konnte nach dem Krieg vorübergehend wieder an ihre Erfolge anknüpfen. Das Leben hat es nicht immer gut mit ihr gemeint – sie machte Gedichte daraus. Ihr Ton war „kess, gepaart mit Melancholie“ und seit Jahrzehnten gehört ihr Werk wieder zu den Bestsellern auf dem Lyrikmarkt.
Heike Baller schildert das Leben der Dichterin und lässt sie mit ihren Gedichten immer wieder selbst zu Wort kommen.
Do. 21.05.2026, 19.30 - 21.45 Uhr
Referent/in
Heike Baller
Ort
Pfarrzentrum Zum Hl. Geist,
Zollstockgürtel 33,
50969 Köln
Gebühr
gebührenfrei
Veranstalter
Katholisches Bildungswerk Köln
Kursnummer
2611760013
Anmeldung
Bei Fragen wenden Sie sich gerne an die Gemeinde.