Der Tod eines Menschen ist für Betroffene, Angehörige und Ehrenamtliche in der Hospizarbeit eine Grenzerfahrung. Trauer beginnt nicht erst nach dem Tod, sondern setzt bereits im Sterbeprozess ein. In der akuten Situation braucht es Menschen, die sicher, empathisch und handlungsfähig begleiten können.
In diesem praxisorientierten Workshop erhalten die Teilnehmenden einen fundierten Einblick in die Grundlagen der Notfallseelsorge sowie in typische Dynamiken von Trauerprozessen. Anhand konkreter Fallbeispiele werden gemeinsam Handlungsoptionen erarbeitet, die helfen, Betroffenen Halt und Trost zu geben. Der Workshop bietet zudem die Möglichkeit, hilfreiche Materialien und Interventionen kennenzulernen, die sich in der Begleitung in Krisen- und Abschiedssituationen bewährt haben.
Lisa Harmann zeigt auf, wie belastend Floskeln wirken können und gibt konkrete Impulse für eine empathische, zugewandte Begleitung.