Mehr als Moral! Die erneuerte Soziallehre zweier Päpste
Was hat die Kirche der Welt und Gesellschaft heute zu sagen – jenseits moralischer Appelle? Die katholische Soziallehre ist unter Papst Franziskus und nun unter Papst Leo XIV. spürbar in Bewegung geraten. Während Franziskus mit Laudato si’ das gemeinsame Haus der Schöpfung ins Zentrum rückte und Synodalität als grundlegenden Stil kirchlichen Handelns etablierte, geht Leo XIV. mit seiner ersten Enzyklika Magnifica humanitas einen Schritt weiter: Die Herausforderungen der Künstlichen Intelligenz versteht er nicht nur als Anwendungsfeld bestehender Prinzipien. Für ihn ist K.I. der Anlass, das Selbstverständnis der Soziallehre neu zu bestimmen.
Der Vortrag zeichnet diese Entwicklungslinie von Franziskus bis Leo XIV. nach. Darin beschreibt er eine Kirche, die selbst zur Lernenden wird – und sich in gesellschaftliche Debatten einbringt, ohne belehrend zu sein.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Soziallehre heute Orientierung geben kann: dialogisch, verantwortungsbewusst und offen für neue Herausforderungen.
Die Veranstaltung beginnt mit einem Impulsvortrag von Prof.in Dr. Ursula Nothelle-Wildfeuer. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Mitdenken, Nachfragen und zur gemeinsamen Diskussion.
Prof.in Dr. Ursule Nothelle-Wildfeuer ist Katholische Theologin und als Professorin für Praktische Theologie mit dem Arbeitsbereich Christliche Gesellschaftslehre an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg tätig.
Anmeldung online über den externen Zoom-Registrierungslink: https://bildungswerk-ev-de.zoom.us/meeting/register/m3XPaonHSrm6ZOgGkSKtbA
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