Bergische Sagen und sagenhafte Gegenwart
Friedrich Förder - Holzschnittausstellung in der Kulturkirche Herrenstrunden
Ausstellungseröffnung mit musikalischer Gestaltung durch das Rizol-Akkordeon-Quartett, Nationalphilharmonie der Ukraine
Einführung: Dr. Ursula Clemens-Schierbaum, Kunsthistorikerin
Ein Spiegel der Gegensätzlichkeiten aus Vergangenheit und Gegenwart, mit der Frage: „Sind Werden und Vergehen, Ordnung und Chaos, die aktive Pole eines gigantischen Entwicklungsprinzips unserer Erde, unseres Lebens?“
Eine acht Meter lange Papierbahn benennt in Holzschnitten, Zeichnungen und Texten Geschichte und Geschichten aus früheren Zeiten, gepaart mit zeitnahem Geschehen.
Weiter zeigt die Ausstellung in großformatigen Einzelarbeiten die aktive Präsenz zerstörender und aufbauender Kräfte. Zu ihnen gehört auch der zwei Meter hohe Holzschnitt „Die Schlangenkönigen“, eine Sage zur Quelle der Strunde.
Friedrich Förder:
1935 in Remscheid geboren, Ausbildung zum Buchdrucker.
Werkkunstschule Wuppertal : Fächer: Typografie und Drucktechnik.
Seit 1961 freiberuflicher Grafik-Designer.
Seit 1992 freie künstlerische Tätigkeit mit den Schwerpunkten Illustration und Holzschnitt. Seit 1994 Ausstellungen in Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Brandenburg Baden-Württemberg Rheinland-Pfalz.
Das Rizol Quartett begeistert sein Publikum weltweit und hat bereits in zahlreichen Städten der Ukraine, Polens, Italiens, der Schweiz, Deutschlands, Südkoreas und vieler weiterer Länder unvergessliche Eindrücke hinterlassen.
Alle Mitglieder sind Absolventen der Nationalen Musikakademie der Ukraine „P. I. Tschaikowski“.
Die Musiker sind Gewinner des renommierten internationalen Akkordeonwettbewerbs „Trophée Mondial“ sowie des Wettbewerbs „PIF Castelfidardo“ in Italien