Demokratie und Multilateralismus der letzten 80 Jahre scheinen der Regierung Donald Trumps eher lästig zu sein. Religiös engagierte Amerikaner haben wesentlich zum zweimaligen Wahlerfolg Trumps beigetragen. Viele von ihnen sehen eine Chance, ein weißes christliches Amerika unter Trump zu formen. Pietistische und konservativ katholische Elemente trugen zu den Wahlerfolgen bei wie auch jüdische Konservative. Der US-Amerikaner Papst Leo XIV. wird nicht müde, immer wieder an den Kern der christlichen Botschaft zu erinnern. Bisher mit nicht allzu großem Erfolg. Endet mit Trump die Trennung von Kirche und Staat oder war das ohnehin nur eine Fiktion?
Der Referent wird die Zwischenwahlen in den USA erklären und der Frage nachgehen, warum viele Wähler einen autoritären Führer wollen.