Im Jahr 2025 erinnert die Gemeinschaft der Christ/innen weltweit an das erste Ökumenische Konzil der frühen Kirche, das vor 1700 Jahren (325 n. Chr.) in Nicäa in der heutigen Türkei stattgefunden hat.
Auch in Wuppertal begehen wir das Jubiläum konfessionsübergreifend und setzen uns zum Ziel, Aspekte des Konzils und seiner Relevanz im Hier und Heute zu akzentuieren. So wird im Mai und Juni zwei zentrale Veranstaltungen geben, auf die wir nachfolgend hinweisen.
Vortrag: Das Konzil von Nicäa - seine Bedeutung für den ökumenischen Diskurs und ein gemeinsames christliches Zeugnis
Obwohl es damals wie heute keine in sich geeinte, homogene Kirche gab, zeichnete das Konzil von Nicäa in seiner Ausrichtung auf vielfältige Aspekten und seinen Beschlüssen das Idealbild einer ökumenischen Gesamtkirche. Es ist dabei nicht nur von zentraler Bedeutung für die Kirchengeschichte, sondern für die Theologie insgesamt, denn es setzte Maßstäbe, die auch in den heutigen ökumenischen Prozessen eine große Rolle spielen. Die Relevanz des Konzils von Nicäa für die heutige Ökumene liegt dabei im gemeinsamen Glaubensbekenntnis aller christlichen Konfessionen, in der Förderung einer kirchlichen Einheit und damit dem Impuls zur Beendigung des Streits über den „richtigen“ Glauben sowie in der Einheit der liturgischen Praxis durch das Festlegen des Termins für das Osterfest. Der Vortrag lotet aus, worin die Bedeutung Aspekte des Konzils und seiner Rezeption für unsere aktuellen kirchlichen, gesellschaftlichen und ökumenischen Kontexte liegt.
Der Theologe Dr. Johannes Oeldemann ist Direktor am Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik in Paderborn und Mitglied zahlreicher Kommissionen und Gremien, u. a. in der Arbeitsgruppe »Kirchen des Ostens« der Deutschen Bischofskonferenz und seit 2022 Präsident der Societas Oecumenica, der Europäischen Gesellschaft für ökumenische Forschung.
In Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen und Gemeinden (ACKuG) Wuppertal, dem Evangelischen Kirchenkreis Wuppertal und dem Stadtdekanat Wuppertal