Die ehemalige Chorherren-Stiftskirche zählt zu der komplexesten Sakralarchitektur des Mittelalters in Köln. Die ältesten Teile der Kirche stammen aus der römischen Zeit. Im 12. und 13. Jahrhundert wurde das 34 Meter hohe rippengewölbte Dekagon erbaut und stellte für die damalige Zeit eine architektonische Meisterleistung dar. Die einzelnen Phasen der Entstehungsgeschichte sind bis in die Gegenwart gut zu erkennen.
Beeindruckend ist der Blick in das zehneckige, 21 Meter umspannende Gewölbe. Es bietet ein großartiges Raum- und Lichterlebnis. Die Fenster von Georg Meistermann schaffen eine mittelalterlich wirkende Lichtsituation.
Sehenswert ist auch die Taufkapelle mit ihrem achtstrahligen Gewölbe und gut erhaltenen Fresken des 13.Jahrhunderts. Das achteckige Taufbecken stammt aus der spätromanischen Zeit. Die ebenfalls sehenswerte Krypta mit den Fenstern von Alfred Mannesier beherbergt den Sarkophag des heiligen Gereon. Darüber hinaus gibt es noch vieles mehr zu entdecken