Die Ausstellung möchte MARIA aus heutiger Sicht darstellen; als Frau, Ehefrau und Mutter, selbstbewusst und stolz.
Als Jüdin ist Maria die Mutter Jesu, tief verwurzelt auf der Erde. Ihr ist nichts Menschliches fremd. Souveränität und Mut, vertraute Räume und Rituale zu verlassen, ihr uneingeschränktes JA zu Gottes Plan, zeichnet sie aus. Maria ist Fürsprecherin der Menschen an der Peripherie, kennt deren Nöte, Verzweiflun und Verletzungen. Durch ihre Barmherzigkeit schenkt sie Trost und Hoffnung.
Die Mutter Gottes ist Mittlerin zwischen Himmel und Erde.
Die zarten, abstrakten Installationen der Künstlerin lassen n textiles Relief erkennen, mit Höhen und Tiefen, Aufbrüchen und Verdichtungen. Das Auf un Ab des menschlichen Lebens wird dargestellt und ermöglicht den Betrachtenden die Reflexion ihrer eigenen Erfahrungen. Häufig werden auch Pflanzenelemente wie Blätter, Samen und Rinden in die Werke einbezogen, um unsere Verletzlichkeit und Vergänglichkeit aufzuzeigen.
Monica Buchfeld präsentiert ihre Gedanken zur Person Mariens in prägnanter, sehr reduzierter Lyrik.
Oft erfahren die Kunstwerke von Christiane Breuer eine neue, ergänzende Interpretation durch diese Gedichte. Diese Symbiose von Wort und Werk öffnet den Besuchern viel Raum für eigenen Erlebnisse.