Viele Großeltern erleben mit Schmerz, dass der Glaube in ihrer Familie nicht mehr weitergegeben wird. Sie fragen sich, ob sie etwas falsch gemacht haben und wie sie mit Kindern und Enkeln darüber sprechen können. Wunibald Müller zeigt, wie Großeltern ihre Trauer annehmen und gleichzeitig den Dialog in der Familie suchen können. Offene Gespräche helfen, einander besser zu verstehen und das Verbindende zu entdecken: die Liebe zueinander. Dabei wird auch sichtbar, dass viele Werte, die mit Glauben und Kirche verbunden sind, für Kinder und Enkel weiterhin wichtig bleiben.
Die Situation kann zudem eine Einladung sein, den eigenen Glauben neu zu betrachten und offen für neue Perspektiven zu werden. Wunibald Müller ermutigt zu einem Perspektivwechsel: Gottes Liebe gilt allen Menschen. Deshalb können Großeltern darauf vertrauen: Es gibt keine Enkel ohne Gott.
Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir zum Gespräch ein.
Dr. Wunibald Müller ist Theologe und Psychotherapeut. Von 1991 bis April 2016 leitete er das therapeutisch-spirituelle Zentrum „Recollectio-Haus“ der Benediktiner-Abtei Münsterschwarzach. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen im Bereich Lebenshilfe und Spiritualität. Das gleichnamige Buch ist im Herder-Verlag erschienen.