So offen wie heute wurde die Situation von Frauen in der Kirche selbst in römischen Dokumenten lange nicht benannt. Ein Bericht der Weltsynode „Gemeinschaft, Teilhabe, Sendung“ zeigt: Viele Frauen weltweit fühlen sich in der Kirche nicht mehr wirklich zuhause. Gleichzeitig übernehmen Frauen in Rom und in den Diözesen immer häufiger Leitungsaufgaben. Benachteiligungen und Diskriminierungen werden offener angesprochen. Dabei wird deutlich: Eine synodale Kirche kann nur gelingen, wenn Frauen aktiv beteiligt sind und mitentscheiden können.
Der Abend lädt dazu ein, Entwicklungen und Texte aus der Zeit von Papst Franziskus neu zu entdecken. Gemeinsam werfen wir einen ressourcenorientierten und auch kritisch-kreativen Blick auf Veränderungen, Chancen und Perspektiven für Frauen in der Kirche.
Dr. Regina Heyder ist Kirchenhistorikerin und Dozentin des Theologisch-Pastoralen Instituts für berufsbegleitende Bildung der Diözesen Fulda, Limburg, Mainz und Trier. Sie ist Vorsitzende der Theologischen Kommission des Deutschen Frauenbundes (KDFB), Mitglied des Zentralkomitees der deutschen Katholiken und Mitglied im Arbeitskreis „Theologie, Pastoral und Ökumene“ des Sachbereichs I im ZdK.