Aktuell erleben wir, dass die Demokratie in Deutschland von Feinden einer offenen Gesellschaft bedroht wird und die Würde nicht mehr für alle Menschen in gleicher Weise gilt. Ist Religion in dieser Situation eine Stütze oder eine Gefahr für die Demokratie? In der Geschichte haben sich Religionen als ambivalent in dieser Frage erwiesen.
Ein differenzierter Blick auf Religion – besonders auf Christentum und Islam – kann zur Klärung beitragen. Wie können Christinnen und Christen und Musliminnen und Muslime heute die Demokratie und Achtung der Würde aller Menschen in einer pluralen Gesellschaft schützen und fördern?
Diese Fragen greifen der katholische Theologe Dr. Werner Höbsch und der Islamwissenschaftler und Dialogbeauftragte von DITIB Rafet Öztürk auf und bieten in Impulsvorträgen Anregungen zur Diskussion.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Netzwerk Religions go green statt.