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Von Himmel und Erde Eröffnung der Friedensinstallation von Christiane Rath

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Von Himmel und Erde

Überdimensionalen Wäschestücke, handgefertigt aus japanischem Asarakusui-Papier, ein Foto von einer merkwürdigen Kriegstrauung im Schützengraben in der Ukraine und verrottete Bahnschwellen aus der Eifel – was hat das alles mit Kunst zu tun und was mit Himmel, Erde und Frieden?

Christiane Rath wählt diese drei Komponenten ihrer Installation als Symbole, um das Grauen des Krieges und die Hoffnung auf ein friedliches Leben zu visualisieren, ohne dabei schockierende Bilder oder Worte zu bemühen.

Die Wäsche steht für den Himmel und damit für Frieden. Wäsche waschen ist ein globales, kulturübergreifendes Phänomen, das friedlich und positiv ist. Weiße Wäsche symbolisiert Reinheit, Unschuld und Zuversicht, den Glauben an ein Morgen.

Die Bahnschwellen aus dem Jahr 1913 sind in ihrer maroden Anmutung und Zerstörtheit Mahnmale des Bösen, des Unglücks, das jeder Krieg immer wieder über die Menschen bringt. Sie erinnern daran, dass mit Zügen Waffen und Soldaten transportiert und Deportationen vorgenommen wurden.

Das Foto hingegen vereint beide Aspekte und vermittelt daher als Bindeglied. Eine Trauung ohne Braut in einem Schützengraben steht für Verzweiflung und Hoffnung zugleich. Sie ist absurd, da das Paar die Hochzeit nicht gemeinsam erlebt, aber es liegt der Glauben an eine glücklichere Zukunft in dem Akt.


Ausstellungseröffnung: 9. März 2025, 08:30 Uhr


Ausstellungszeitraum: Fastenzeit 2025

So. 09.03.2025, 8.30 - 10.00 Uhr
Referent/in
Christiane Rath
Ort
St. Matthias-Kirche, Teltower Straße 18 d, 51377 Leverkusen
Gebühr
gebührenfrei
Kursnummer
2513560001