Wenn wir in unsere katholischen Kirchen schauen, begegnet uns fast überall eine Darstellung der Gottesmutter: mit dem Kind auf dem Arm, als Himmelskönigin oder auch ganz für sich – und doch immer als eine besondere, strahlende Gestalt. Für mich persönlich hat Maria auf meinem eigenen Berufungsweg eine wichtige Rolle gespielt und tut es bis heute.
Dabei ist sie für mich keine süßliche, entrückte Figur, wie sie manchmal in Liedern dargestellt wird, sondern eine bodenständige Frau des Glaubens. Eine Frau, die ihren Weg mit Gott gegangen ist – nicht oberflächlich, sondern in einer tiefen und tragfähigen Beziehung. Die wenigen biblischen Stellen über sie lassen erkennen, wie ernsthaft und zugleich vertrauensvoll sie mit Gott und auch mit ihrem Sohn Jesus gelebt hat.
An diesem Abend möchte ich einige dieser biblischen Spuren gemeinsam anschauen und darüber ins Gespräch kommen: Wer war Maria wirklich? Was kann ihr Glaube uns heute sagen? Und was bedeutet es, wie sie Gott zu vertrauen – mitten im eigenen Leben?